Zu Hause
>
produits
>
Planum-Etikettiermaschine
>
Industrielle Etikettiergeräte sehen von außen einfach aus: Eine Etikettenrolle wird in einen Kopf eingezogen und die Etiketten werden auf die Produkte aufgebracht. Doch der Unterschied zwischen einer Maschine, die jahrelang Zyklus für Zyklus genau etikettiert, und einer Maschine, die driftet, sich verklemmt und Ausschuss produziert, liegt in den technischen Details.
Diese Seite ist ein tiefer Einblick in die Technik für Ingenieure, Produktionsleiter und technische Einkäufer, die Geräte anhand von Spezifikationen und nicht anhand von Marketingaussagen bewerten.
![]()
![]()
Der YM120 basiert auf einer SPS in Industriequalität, die jede Maschinenaktion orchestriert:
Die Etikettenrolle wird um eine präzisionsgeschliffene Abziehplatte mit spitzem Kantenwinkel geführt. Da das Trägermaterial scharf um diese Kante gezogen wird, löst sich die Vorderkante des Etiketts sauber vom Träger. Die Geometrie der Abziehplatte ist für eine Reihe von Etikettenstärken optimiert (von dünnen 50-Mikron-Folienetiketten bis hin zu 120-g/m-Papieretiketten), ohne dass eine Anpassung erforderlich ist.x
Beim Auslösen des Pedals senkt sich der Etikettenkopf in einem linearen Hub ab, der von Präzisionslinearlagern geführt wird. Durch das kontrollierte Absenken wird ein „Label Slap“ verhindert – der unkontrollierte Kontakt, der auftritt, wenn ein Etikett von Hand oder durch einen federbelasteten Mechanismus angebracht wird. Die Absenkgeschwindigkeit ist über das HMI einstellbar und ermöglicht dem Bediener die Optimierung für unterschiedliche Etikettenmaterialien: langsamer für dünne, empfindliche Folienetiketten; schneller für robuste Papieretiketten auf starren Untergründen.
Am unteren Ende des Hubs berührt das Etikett die Produktoberfläche unter gleichmäßigem Druck. Da das Etikett bis zum Kontakt flach durch Vakuum gehalten wurde, entstehen keine Lufteinschlüsse zwischen Etikett und Produkt. Bei Kontakt löst sich das Vakuum, der Kopf fährt zurück und das Etikett bleibt vollkommen flach und ausgerichtet.
Die Hauptstrukturkomponenten des YM120 sind aus austenitischem Edelstahl der Güteklasse 304 gefertigt. Die Wahl von 304 (anstelle von 201 oder 430) ist speziell für industrielle Etikettierungsanwendungen wichtig:
| Eigentum | 304 Edelstahl | 201 Edelstahl | Lackierter Kohlenstoffstahl |
|---|---|---|---|
| Korrosionsbeständigkeit | Ausgezeichnet (18 % Cr, 8 % Ni) | Mäßig (niedriger Ni) | Schlecht, sobald die Beschichtung durchbrochen ist |
| Beständigkeit gegen chemische Reiniger | Hoch | Mäßig | Niedrig |
| Oberflächenhärte | Gut | Mäßig | Beschichtungsabhängig |
| Magnetisch | Nicht magnetisch | Leicht magnetisch | Magnetisch |
| Schweißintegrität | Exzellent | Gut | Gut |
| Beibehaltung des Aussehens | 10+ Jahre | 3–5 Jahre | 1–3 Jahre vor sichtbarem Rost |
Für Lebensmittel-, Kosmetik- und Verpacker bietet Edelstahl 304 außerdem eine dokumentationsbereite Materialrückverfolgbarkeit, was die Akzeptanz durch Prüfer vereinfacht.
Der Maschinenrahmen wird lasergeschnitten und präzisionsgeschweißt und anschließend an den Schweißnähten geschliffen und poliert, um eine glatte, spaltfreie Oberfläche zu erzielen. Lineare Lagerschienen führen den Etikettenkopfhub und sorgen dafür, dass die Ausrichtung über den gesamten Hub innerhalb von 0,1 mm bleibt. Kritische Befestigungselemente bestehen aus rostfreiem Stahl mit Gewindesicherungsmasse, die bei der Montage aufgetragen wird, wodurch das Lösen der Schrauben vermieden wird, was bei Geräten, die Vibrationen ausgesetzt sind, zu Ausrichtungsabweichungen führen kann.
Viele Etikettiermaschinen dieser Klasse verwenden Pneumatikzylinder für den Etikettenauftragshub. Der YM120 verwendet stattdessen einen elektrischen Linearantrieb. Diese Wahl war bewusst:
Der YM120 verwendet für den Etikettenvorschub eine direkt angetriebene Motorkupplung anstelle eines Zahnriemen- und Riemenscheibensystems. Zahnriemen dehnen sich mit der Zeit (verändert die Länge des Etikettenvorschubs), müssen regelmäßig gespannt werden und müssen schließlich ausgetauscht werden. Bei einem Direktantriebssystem entfallen diese Wartungsarbeiten vollständig.
F: Kann der YM120 in ein Förderband oder eine Produktionslinie integriert werden?A: Die YM120 ist eine eigenständige Desktop-Maschine, die für das manuelle Be- und Entladen von Produkten konzipiert ist. Für die Inline-Etikettierung mit Förderbändern bieten wir integrierte automatische Etikettiersysteme an, die entsprechend Ihren Linienspezifikationen angeboten werden können.
F: Was passiert nach dem Etikettieren mit dem Trägerpapier (Trägerpapier)?A: Das verbrauchte Trägermaterial wird auf eine an der Maschine montierte Aufnahmerolle aufgewickelt. Die Kapazität der Aufwickelrolle bietet Platz für eine volle Etikettenrolle, sodass die Trägerfolie nur beim Etikettenrollenwechsel entsorgt werden muss.
F: Kann die Maschine sehr kleine Etiketten verarbeiten (z. B. 10 mm × 10 mm)?A: Etiketten unter der angegebenen Mindestgröße (15 mm Breite, 20 mm Länge) lösen sich möglicherweise nicht zuverlässig vom Träger oder werden vom Vakuumkopf nicht ausreichend gehalten. Bei sehr kleinen Etiketten wenden Sie sich bitte an unser Technikteam, um eine Machbarkeitsbewertung für Ihr spezifisches Etikettenmaterial zu erhalten.
Treten Sie mit uns jederzeit in Verbindung